16.06.2010
13:26

Ausnahmslos alle Frauen kreuzten an, dass...

...jemand gefehlt hat, der sie in den Arm genommen hätte und Mut gemacht hätte. Es war niemand da."

Das ist das Ergebnis einer Umfrage von Christa Heinel, der Begründerin des deutschen Zweiges von "Rachel", eine Bewegung, die Frauen nach Abtreibung hilft. 

Sie schreibt folgendes: 
"Wir legten den Frauen einen Fragebogen vor, mit der Frage, was ihr geholfen hätte, die Entscheidung für ihr Kind und gegen die Abtreibung zu treffen.

Es gab verschiedene Punkte zum ankreuzen, unter anderem:

Die Begegnung mit einem lieben Menschen, der sie in den Arm nimmt, tröstet und Mut macht, „Das schaffst du schon, nur Mut, wir helfen dir...“

Ausnahmslos kreuzten alle Frauen an, dass jemand gefehlt hat, der sie in den Arm genommen hätte und Mut gemacht hätte. Es war niemand da. Niemand hat der Frau Freude gezeigt über das Kind oder über sie, keiner habe gesagt: „Ich helfe dir, dass du dein Kind bekommst.“

Sie fühlt sich abgelehnt, ausgegrenzt, sie leidet, denn in dieser Zeit ist die Frau sehr schutzbedürftig. Selbst Tiere schützen ganz besonders ihre trächtigen Tiere, doch unsere heutige Gesellschaft sagt: 'Geht doch abtreiben!'"

Diese Umfrage zeigt, wie wichtig die Beratung und Hilfe sind, die 1000plus ungewollt Schwangeren anbietet. Sie zeigt auch, dass wir als Gesellschaft ungewollt Schwangere oft im Stich lassen und sie dann keinen anderen Weg als den der Abtreibung sehen.

Quelle: Zeitschrift "leben", Nummer 144, 19. Jahrgang

 

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